Wer weiß nicht, dass Alkohol ein Nervengift ist und Zigaretten die Lunge verkleistert? Europaweit sind daher die Bewahrer der Volksgesundheit unterwegs und unternehmen alles, uns diesen Konsum so gut es geht unmöglich zu machen. Werbung ist schon verboten, dann kam das weitgehende Rauchverbot und als nächstes trinken wir in unserer Eckkneipe nur noch alkoholfreies Bier und träumen vom Geruch von ‘Freiheit und Abenteuer’. Na dann, Prost.
Das ist aber erst der Anfang einer langen Kette von Geboten, die uns letztendlich alle eine ballaststoffreiche Rohkostnahrung mit linksdrehenden Milchsäuren schmackhaft machen soll. Die “Nahrungspolizei” sorgt dann dafür, dass wir alle 100 Jahre alt werden. Denn jetzt ist der Zucker dran: Wissenschaftler haben heraus gefunden, durch den Genuss von zuckerhaltigen Limonaden wie Cola, Fanta und Sprite (um gleich mal meine Hersteller-Präferenz darzulegen) erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit von Bauchspeicheldrüsenkrebs um 87%. Also: Coke und Pepsi verbieten, einheimische Orangenlimonaden auf naturidentische Zuckerersatzstoffe umrüsten und schon wird das Loch in der Rentenkasse noch größer. Bald trinken wir nur dach nur noch Bionade sowie mehrfach gefiltertes und leider komplett geschmackbefreites Mineralwasser.
Krebs ist schlimm und Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den unangenehmsten Varianten. Glücklicherweise ist diese Krebsform jedoch sehr selten, so dass auch mit einer Verdoppelung nach übermäßigem Limogenuß die Anzahl der Betroffenen überschaubar bleibt. Als mündige Bürger wissen wir, Konsum im Übermaß ist meistens nicht gesund, selbst unser lebensnotwendiger Sauerstoff zeigt nach Hyperventilation dem Körper seine Grenzen auf. Wir dürfen aber nicht zulassen, dass uns künftig jede Art von Konsum und Genuss durch die Krebs- und/oder Herzinfarktkeule vermiest wird und wir uns nur noch von „Gesundheitskost“ ernähren können. Genuss liegt im individuellen Ermessen – soviel Bürgerrecht muss sein!
Wir sind mündige, gebildete Bürger und haben ein Recht darauf, uns ohne drohenden Zeigefinger und schlechtes Gewissen zuckerhaltige Limonade, Schokoriegel, Hopfenteekaltschalen und vergorenen Traubensaft zu uns zu nehmen. Guten Appetit und wohl bekomm’s!


Im Jahr 1957 schrieb Ayn Rand den Roman “Atlas Shrugged”. Wer immer dieses Buch gelesen hat (auf dt.: Wer ist John Galt) und sich den Zustand unseres westlichen politischen Systems ansieht, fühlt sich unangenehm erinnert. Roland Koch, ehemals einer der sowieso schon zu wenigen Marktwirtschaftler in der CDU, fordert die Teilverstaatlichung von Unternehmen, der Einstieg bei der Commerzbank solle erst der Anfang gewesen sein.
Die armen Iren. In der bewusst herablassenden Art, mit der Störenfriede innerhalb der Europäischen Union behandelt werden, wurden sie jetzt von den anderen 26 Regierungschef genötigt, ein neues Referendum über den Vertrag von Lissabon abzuhalten. Dabei hatten Sie sich eigentlich beim ersten Mal schon sehr eindeutig erklärt. Warum also die erneute Abstimmung?
Dan Mitchell, Senior Fellow beim Cato Institute in Washington hat sich die Mühe gemacht und Videos auf Youbute eingestellt, die in einfachen Worten erklären, warum niedrige Steuersätze nicht nur gut für die Bürgerinnen und Bürger eines Landes sind. Er legt auch dar, dass Wirtschaftswachstum und Staatseinnahmen durch ein vernünftiges Steuerniveau signifikant gesteigert werden können.
Man stelle sich folgendes vor: 10 moslemische Attentäter klettern aus ihren Booten im Zentrum Mumbais und machen sich auf, die indische Finanz- und Filmmetropole für drei Tage mit Terror und Angst zu überziehen. Sie ziehen zum Bahnhof, zur Synagoe und zu zwei Luxushotels und schiessen auf alles und jeden, der sich bewegt. Ein paar Touristen und Journalisten schiessen Photos von Ihnen, andere Geräte sind ihnen gesetzlich verwehrt.

